Über Coaching wird viel geschrieben und diskutiert. Coaching hat sich als Sammelbezeichnung für ein manchmal noch näher zu beschreibendes Beratungsangebot auf dem Markt Gehör verschafft. Unterschiedliche Akteure setzen sich für Qualität sichernde Maßnahmen und Professionalisierung ein. Die Deutsche Gesellschaft für Supervision e.V. (DGSv) und ihre Mitglieder sind in vielfältiger Hinsicht mit dem Fachdiskurs zum Coaching und mit den Entwicklungen auf dem Beratungsmarkt befasst.

Im Rahmen der Initiativen der DGSv, Coaching als eine Beratungsleistung zu beschreiben, die in enger Verbindung zur Profession Supervision steht, erhält die vorliegende wissenschaftliche Studie von Stefan Kühl einen besonderen Stellenwert. Durch die Auswertung von 26 Tiefeninterviews mit Vertreter/innen aus Organisationen und Unternehmen trägt sie dazu bei, Coaching aus einer soziologischen Aussensicht zu betrachten, die zunächst nicht in der Gefahr steht, Interessen von Teilnehmer/innen auf dem Beratungsmarkt zu bedienen.

Diese Studie hat die Ziele,

  • eine Überblick über den Einsatz von Coaching in verschiedenen Organisationstypen (Unternehmen, Verwaltungen, Sozialeinrichtungen …) zu geben,
  • Ermittlung von Anforderungen an und Auswahlkriterien für Coaches,
  • eine Klärung möglicher Unterschiede zwischen den Beratungsformen Supervision und Coaching zu erreichen,
  • die Beschreibung von Entwicklungsnotwendigkeiten, die die weiterhin qualifizierte Inanspruchnahme von Supervision und Coaching zu ermöglichen.

Den vollständigen Text der Studie finden Sie in unserer Veröffentlichung Das Scharlatanerieproblem – Coaching zwischen Qualitätsproblemen und Professionalisierungsbemühung.