Erfolgreiche Veranstaltung des Fachgremiums in Köln

Das Fachgremium der DGSv hat am 13. / 14.09.2013 in der Katholischen Hochschule NRW (KatHO) in Köln eine attraktive Fachtagung zum Thema „Supervision und Coaching – ein Unterschied, der einen Unterschied macht?“ ausgerichtet. Zwei Fallbeispiele aus der Beratungspraxis von Dr. Marga Löwer-Hirsch und Prof. Dr. Dr. Rolf Haubl sowie ein Vortrag von Dr. Beate Fietze zum Thema „Friedliche Handelsbeziehungen im kleinen Grenzverkehr oder Grenzstreitigkeiten? Ein Einhegungsversuch unterschiedlicher Beratungsformen“ dienten als Grundlage für einen konstruktiven kollegialen Austausch der 61 Teilnehmenden.

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Supervisión Psicosocial en el ámbito laboral / Supervision in Guatemala – ein Beitrag zur Transformation

Supervision in Guatemala versteht sich als Beitrag zum Gelingen der gesellschaftlichen Transformations- und Demokratisierungsprozesses in dem durch seine Geschichte erschütterten Land. Inzwischen hat sich ein funktionierendes Netz von Supervisor/innen etablieren können, das vor allem auch auf Absolvent/innen von Lehrgängen zurückgreifen kann, die mit Unterstützung deutscher Organisationen – auch der DGSv – durchgeführt wurden. Schauen Sie in den – spanischsprachigen – Imagefolder.

Eine Landkarte der Supervision in Europa / mapping supervision in europe

Supervision hat Geschichte. Eine Geschichte, die zurück reicht nach Nordamerika zum Ende des 19. Jahrhunderts. Von dort ausgehend lässt sich die Verbreitung der Supervision auch in Europa skizzenhaft nachzeichnen. Eine Landkarte der Supervision in Europa soll diese “Wanderung” bildlich darstellen und Anregungen geben, Tiefendimensionen der Supervision zu reflektieren. Die Landkarte entstand mit Unterstützung zahlreicher europäischer Kolleg/innen.

Supervision has its own history. First of all it was developped in the field of social work in the United States at the end of th 19th century. From the US supervision came to Europe and took its way throughout different European countries. See this “historical path of supervision” on a map drawn with the help of several European colleagues.

“Immer schneller, immer mehr”
BAuA-Buch Immer schneller

Unter diesem Titel und mit der Unterzeile “Psychische Belastungen bei Wissens- und Dienstleistungsarbeit” veröffentlicht die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) aktuelle Forschungsfragen und Erkenntnisse zum Wandel der Arbeitswelt und seinen Folgen. Der Band enthält auch den Beitrag “Zeit- und Leistungsdruck in der Wahrnehmung supervisorischer Experten” von G. Günter Voß, Christoph Handrich, Carolyn Koch-Falkenberg und Cornelia Weiß, der ausgewählte Befunde aus der von der DGSv geförderten Studie “Arbeit und Leben in Organisationen 2011″ aufgreift. Hier geht es zum Band der BAuA und hier zur Studie.

Neuerscheinung zur Lehrergesundheit
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Empirische Ergebnisse zur Bedeutung psychosozialer Ressourcen im Lehrerberuf

Der Frage „Was Lehrerinnen und Lehrer gesund hält“ gehen die Autorin Dr. Elke Döring-Seipel, Diplom-Psychologin und wissenschaftliche Angestellte am Lehrstuhl für Persönlichkeits- und Sozialpsychologie des Instituts für Psychologie an der Universität Kassel und der Autor Dr. phil. Heinrich Dauber, der bis 2009 Professor für Erziehungswissenschaften an der Universität Kassel war, in ihrer Studie nach. Sie zeigen auf, dass den Belastungen im Lehrerberuf konstruktiv begegnet werden kann und die Stärkung personaler Kompetenzen, der Aufbau von sozialen Unterstützungssystemen, die Ermöglichung von Selbstverantwortung und die institutionelle Anerkennung förderlich für die Gesunderhaltung sind.

Juristische Mitglieder der DGSv

Neben den über 4.000 persönlichen Mitgliedern haben sich auch insgesamt 35 Oganisationen den Zielen der DGSv vepflichtet. Juristische Mitglieder sind:

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Sozial verantwortlich und gesellschaftsnah: Forschungsprojekt zur Sozialgeschichte der Supervision gestartet

Supervision hat eine bewegte Geschichte, die sie in hohem Maße geprägt hat. Ihre Entwicklung verlief dabei im Kontext landesspezifischer gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Gegebenheiten und Veränderungen, weshalb es unterschiedliche Entwicklungswege der Supervision z.B. in den USA und in Deutschland gibt. Erstaunlich ist, dass die Geschichte der Supervision in Deutschland bislang unter vorwiegend fachlichen Vorzeichen (Theorie-, Begriffs- und Methodengeschichte) und wenig im gesellschaftlichen und politischen Kontext untersucht worden ist. Diese Situation hat die DGSv zum Anlass genommen, gemeinsam mit dem Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt am Main ab April 2013 ein Forschungsprojekt zur Sozialgeschichte der Supervision in Deutschland durchzuführen. Klicken zum weiterlesen »

Regionalentwicklung – ein Thema für Supervision und Beratung?

In vielen gesellschaftlichen Feldern wurde in den letzten Jahren die Region „entdeckt“: als Kraftzentrum politischer Entwicklung, als ökonomische Basis von Unternehmen, als Quelle von Innovation oder sogar als Territorium einer eigenen Währung. Ob und wenn ja in welcher Weise regionale Entwicklung ein Anknüpfungspunkt für die prozessbegleitenden Angebote von Supervisor/innen und Berater/innen sein, dieser Frage ging die Tagung “Regionen im Blick” der DGSv Ende 2012 nach. Lesen Sie heute den Grundlagen-beitrag von Dr. Uwe Kröcher, Raumplaner und Regionalentwickler aus Oldenburg unter dem Titel “Bedeutungsgewinn regionaler Kooperationsprozesse”.

Keine Entwarnung: 2. Studie zur psychosozialen Situation in deutschen Organisationen und Unternehmen erschienen
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2011 erschien der erste von der DGSv geförderte Ergebnisband zur Studie “Arbeit und Leben in Organisationen” und lieferte besorgniserregende Einblicke in das Innenleben von Organisationen und Unternehmen. Jetzt ist mit dem Band “Belastungsstörung mit System” hrsg. von Rolf Haubl, G. Günter Voß, Nora Alsdorf und Christoph Handrich der komplette Ergebnisbericht einer zweiten Untersuchungswelle bei Vandenhoeck & Ruprecht erschienen. Erneut wurden Mitglieder der DGSv dazu befragt, wie sie drei Jahre nach der ersten Studie die Arbeitsbedingungen in Unternehmen und deren Auswirkungen auf die Beschäftigten wahrnehmen. Thematischer Fokus sind Arbeitsqualität und Selbstfürsorge. Ergebnis: viele erschreckende Schattenseiten beim Arbeiten in Organisationen und Unternehmen, einige Lichtblicke aber auch. Der Ergebnisband ist über Verlag und Buchhandel erhältlich.

“Wir brauchen eine andere Führungskultur”

Woran liegt es, dass Stress im Beruf zunimmt – und wie geht man damit um? Darüber hat tagesschau.de mit dem Chemnitzer Soziologen Professor Dr. G. Günter Voß gesprochen. Zweimal schon war G. Günter Voß mitverantwortlich für die von der DGSv geförderte Studie “Arbeit und Leben in Organisationen”. Voß sieht ein wesentliches Problem in der Führungskultur. Aber auch die eigentlich positive Entwicklung, dass Mitarbeiter/innen heute mehr Verantwortung tragen, kann ein Problem sein.

tagesschau.de: “Wie unterscheidet sich denn tatsächlich das Arbeitsleben heute von dem von vor zehn Jahren?”

G. Günter Voß: “Die Verdichtung von Arbeit bei gleichzeitig verringertem Personal und verkürzten Zeitabläufen ist eine konventionelle Weiterentwicklung, die es über Jahrzehnte immer gegeben hat. Neu ist aber die Erweiterung von Spielräumen: Jeder Einzelne bis in die untersten Hierarchien hat heute mehr Verantwortung. Das kann, wie soziologische Studien gezeigt haben, eine Falle werden.”

Hier lesen Sie das vollständige Interview.