Fachtagung der BAuA und des LIA.NRW: Restrukturierung und Gesundheit
bauafachtagung

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.NRW) hatten 60 Expert/innen zu ihrer Fachveranstaltung am 20. September 2012 nach Wuppertal eingeladen. Erneut war festzuhalten, dass sowohl die Anzahl psychischer Erkrankungen als auch die Anzahl der Restrukturierungsmaßnahmen in Deutschland zugenommen haben. Ebenso wurde ein Zusammenhang festgestellt zwischen der psychischen Belastung und restrukturierten Unternehmen. Die detaillierten Ergebnisse der Tagung werden im November veröffentlicht. Eine kurze Zusammenfassung finden Sie hier.

Die BAuA setzt sich in einem eigenen Schwerpunkt mit Restrukturierungsfragen auseinander: “Die Herausforderung, Restrukturierung angemessen mit Konzepten zu begleiten, ist eng verknüpft mit den thematischen Schwerpunkten der Arbeitsgestaltung sowie der Mitarbeiterorientierung und damit verbunden mit der Frage der psychischen Belastung und der Demografie.”

 

Frankfurter Rundschau berichtet über die Studie ‘Arbeit und Leben in Organisationen 2011′

Unter der Überschrift “Wenn Arbeit krank macht” berichtet die Frankfurter Rundschau über die Studie ‘Arbeit und Leben in Organisationen 2011′.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier: http://www.fr-online.de/campus/burnout–stress-und-depression-wenn-arbeit-krank-macht,4491992,16939526.html

Neue Publikation: Supervision und Coaching unterstützen die Arbeit im Jobcenter

Im Bereich der Arbeitsmarkintegration können Supervision und Coaching als bereits gut eingeführte und evaluierte Instrumente der Personal- und Organisationsentwicklung gelten. Die Herausforderung der Neuorganisation der Jobcenter seit dem 01. Januar 2012, die ständig notwendige Anpassung an die Dynamik des Arbeitsmarktes, die Umsetzung bundesweiter Handlungsanweisungen vor Ort oder auch der Umgang mit eskalierenden und aggressiven Konfliktsituationen im Kontakt mit Kundinnenund Kunden sind nur einige Themenbeispiele, die den Einsatz professioneller Beratung in Jobcentern hilfreich erscheinen lassen.

Fachinformation “Beratung zwischen Fördern und Fordern. Supervision und Coaching im Jobcenter” 

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DGSv startet Weiterbildungsinitiative

Wie werden die Veränderungen in der Arbeitswelt in den Weiterbildungskonzepten für Supervision und Coaching aufgenommen? Wie wird dies in den Profilen der Aus- und Weiterbildungsanbietenden sichtbar? Wie können die in der Weiterbildung tätigen Supervisor/innen, Berater/innen und Trainer/innen selbst fachlich weitergebildet werden? 

Das sind  die zentralen Fragen des  neuen Vorhabens, mit dem  die DGSv die Professionalität der Aus- und Weiterbildung im Feld der Supervision gezielt  stärken und Antworten darauf finden will, was eine gute Supervisionsaus- und -weiterbildung auch künftig auszeichnet. Klicken zum weiterlesen »

Positionen Heft 2/2012: “Risikofaktoren für Arbeitsqualität und psychische Gesundheit: Aktuelle Befunde und ein erstes Fazit”

Das Forschungsprojekt „Arbeit und Leben in Organisationen“ hat auf einer Fachtagung im Frühjahr 2012 die ersten Ergebnisse seiner zweiten Studie vorgestellt und diskutiert. Aufbauend auf die Ergebnisse aus dem Jahr 2008 lag der Fokus nun auf der Herausarbeitung konkreter Faktoren, die im direkten Zusammenhang mit der allgemein festgestellten Tendenz zu Überforderung und Orientierungslosigkeit von Arbeitnehmer/innen stehen.  In der Reihe „Positionen“ stellt die Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Rolf Haubl und Prof. Dr. G. Günter Voß nun aktuelle Befunde und ein erstes Fazit ihrer Arbeit vor: Heft 2_2012 Risikofaktoren für Arbeitsqualität und psychische Gesundheit

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Projektabschluss: Supervisor/innen für Guatemala
psicologos

Das im August 2011 vorgestelle Projekt zur Qualifizierung in Supervision für Fachkräfte in Guatemala konnte in diesem Sommer erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Unter Leitung von Professorin Dr. Elisabeth Rohr und von der Philipps Universität Marburg und ECAP(equipo de estudios comunitarios y acción psicosocial) getragen, wurde im Rahmen des Projektes ein Beitrag geleistet die Folgen des Bürgerkriegs zu meistern und den Wiederaufbau der sozialen Strukturen voranzutreiben. In ihrem (englischsprachigen) Abschlussartikel Challenging Empathy beschreibt Professorin Dr. Rohr ihre Erlebnisse und gibt so Einblicke in ein tief verwundetes Land und ihre Arbeit mit den Menschen vor Ort. In der guatemaltekischen Zeitschrift Psicólogos wurde die Arbeit auf spanisch veröffentlicht (Desafiando la empatía en un contexto traumatizante) und so dem dortigen Fachpublikum zugänglich gemacht,

Pressestimmen zur Studie: Arbeit und Leben in Organisationen 2011

Die auf der zurückliegenden Fachtagung an der Ev. Akademie Tutzing vorgestellte Studie Arbeit und Leben in Organisationen: Risikofaktoren für Arbeitsqualität und psychische Gesundheit hat in den Medien einige Resonanz hervorgerufen.

 

Hier eine Auswahl der Pressestimmen:

Leistungsdruck: Arbeitnehmer völlig ausgebrannt. pressetext, 5.4.2012 (PDF)

Erschöpfte Arbeitnehmer. JuraForum, 4.4.2012 (PDF)

Studie Anerkennung senkt das Burnout-Risiko. SWR, 29.3.2012 (PDF)

Mehr soziale Anerkennung senkt das Burn-out-Risiko. Financial Times Deutschland, 29.3.2012 (PDF)

Studie: Soziale Anerkennung senkt Risiko für Burnout. Frankfurter Rundschau, 27.3.2012 (PDF)

Soziale Anerkennung am Arbeitsplatz mindert Burn-out-Risiko. Ärzteblatt, 27.3.2012 (PDF)

Soziale Anerkennung am Arbeitsplatz reduziert Risiko eines Burnouts. Befragung von 900 Supervisoren belegt: Gesundheitsfürsorge tut Not. Pressemitteilung der Goethe-Universität, 27.3.2012 (PDF)

Supervision schützt Fachkräfte in der Altenpflege vor psychischen Belastungen

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. setzt in seinen jüngsten „Empfehlungen zur Fachkräftegewinnung in der Altenpflege“ auf Supervision, Coaching und kollegiale Beratung als bewährte Instrumente, psychischen Belastungen am Arbeitsplatz zu begegnen. Der Deutsche Verein betrachtet diese Formen arbeitsweltlicher Beratung als Teil einer umfassenden Handlungsstrategie zur gesundheitsfördernden Gestaltung von Strukturen, Arbeitsprozessen und zur Befähigung der Fachkräfte in diesem Feld. Im März 2012 hat der Vorstand des Deutschen Vereins diese Empfehlungen verabschiedet. Klicken zum weiterlesen »

Regelmäßige Supervision sichert Arbeitsqualität in Betreuungsbehörden

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. setzt in seinen neuen „Empfehlungen zur Stärkung des Erforderlichkeitsgrundsatzes im Betreuungsrecht am Beispiel der örtlichen Betreuungsbehörden“ weiterhin auf Supervision als erforderliche Ressource. Im Dezember 2011 hat der Vorstand des Deutschen Vereins diese Empfehlungen verabschiedet.

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Arbeitsmedizinische Empfehlung: Supervision sichert Gesundheitspotentiale im Betrieb

Eine neue Publikation des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) “Psychische Gesundheit im Betrieb. Arbeitsmedizinische Empfehlung” stellt ausgewählte Ansätze und Analyseinstrumente für den Methodenkoffer des Betriebsarztes/der Betriebsärztin zur Identifikation von psychischen Belastungen vor, empfiehlt ausgewählte Methoden und stellt betriebliche Anwendungsbeispiele vor. Supervision wird dabei ausdrücklich als wirksames Instrument der Prävention herausgestellt, das als “Verhältnisprävention” auch dazu beitragen kann, betriebliche Abläufe mit in den Blick zu nehmen und arbeitsbedingte Themen nicht in Nischen zu individualisieren. Klicken zum weiterlesen »