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Geschichtliches

Zwei Spotlights zum frühen Beginn in den USA

1903 erscheint das erste Fachbuch zur Supervision in den USA: Jeffrey R. Brackett (1903): supervision and education in charity. Macmillan & Co., New York und London.

1911 bietet das Charity Organisation Department of the Russell Sage Foundation eine erste kurze Weiterbildung in Supervision an. Supervision ist Unterstützung und Kontrolle sozialer Arbeit.

Ausgewählte Eckdaten zur Entwicklung in Deutschland

1954 erscheint der vermutlich erste Fachbeitrag zur Supervision nach dem Krieg: Eduard Hapke (1954): Die Rolle der Supervision im amerikanischen Casework. In: Unsere Jugend 1/1954.

Ende der 1950er Jahre werden in der hessischen Bildungsstätte Haus Schwalbach Weiterbildungen für Gruppenpädagogen kontinuierlich durch Supervision begleitet.

Ab 1962 werden Praxisberatung und später Supervision Bestandteil der Ausbildung an Höheren Fachschulen - später Fachhochschulen - für Sozialarbeit.

1964 richtet der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. eine erste Weiterbildung in Praxisberatung und Supervision aus.

1969 gründet sich die Konferenz zentraler Fortbildungsinstitutionen für Jugendarbeit und Sozialarbeit. In ihrer Kommission IV wird die Konzeptionalisierung von Supervision und Weiterbildungen in Supervision vorangetrieben.

1974 wird der Diplom-Aufbaustudiengang "Supervisor für Soziale Berufe" an der Gesamthochschule (heute: Universität) Kassel eingerichtet.

1979 veranstaltet die Akademie für Jugendfragen in Münster den ersten Fachkongress für Supervision "Supervision im Spannungsfeld zwischen Person und Institution".

1989 wird in Köln die Deutsche Gesellschaft für Supervision e.V. als Berufs- und Fachverband gegründet.

Wenn Sie an detaillierten Informationen interessiert sind, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.




DGSvVielfalt fördern. Maßstäbe setzen.