FAQ – Häufigste Fragen

(Aktualisierung 27.10.2020)

Supervisor*innen und Coaches in der Corona-Pandemie

Es ist aktuell davon auszugehen, dass über eine bisher unbestimmte Zeit eine Vielzahl von Supervisionsaufträgen, Veranstaltungen u.v.m. ausfallen und den Supervisor*innen und Coaches Umsätze fehlen werden. Die Krise stellt die selbstständigen Supervisor*innen und Coaches vor praktische Fragen, die wir folgend so eindeutig wie möglich beantworten können.

Bitte beachten Sie, dass diese Zusammenstellung nicht abschließend ist und die Antworten den jeweiligen Stand der Erkenntnisse wiedergeben. Wir werden die die Fragen-Antworten-Liste regelmäßig aktualisieren. 

++++ Aktuell++++
Berechnung von Ausfall-Honoraren in der Corona-Pandemie
Zuschüsse für Lüftungsanlagen

Wir weisen darauf hin, hiermit keine Rechtsberatung vorgenommen zu haben und wir für die Richtigkeit der Inhalte keine Haftung übernehmen können.


Häufige Fragen

Antworten

Anträge – Kredite und Zuschüsse zur finanziellen Unterstützung

Stand: 27.10.2020

Die Bundes- und Landesregierungen haben aktuell abgestimmt, dass neben Krediten auch Zuschüsse für Kleinunternehmer*innen und Freiberufler bereitgestellt werden.

Grundsätzlich gilt bei Krediten und Zuschüssen:

Antragswesen zur Soforthilfe

  • Im Vergleich der Beantragungsverfahren der verschiedenen Bundesländer wird deutlich, dass sich nicht nur die Verfahren stark unterscheiden, sondern dass auch die Höhe der Zuschüsse und die Frage, wem ein Zuschuss zusteht, sehr unterschiedlich behandelt wird. Wir empfehlen, die Anträge jeweils regelkonform abzugeben und ggf. auch eine Ablehnung zu erhalten. Im weiteren politischen Prozess wird sich herausarbeiten, ob die Länderregelungen angeglichen werden und auf welche Art und Weise dies geschehen könnte. Dann würde Ihr Antrag ggf. neu bewertet – dies ist allerdings sehr ungewiss. Wir beobachten diesen Zusammenhang und werden Sie weiter informieren.
  • Die Programme gelten in den meisten Bundesländern für Selbständige, die mehr als 50 % Ihres Einkommens aus der Selbständigkeit erzielen. D.h., wenn das Einkommen aus einer Teilzeitanstellung monatlich höher ist als das Einkommen aus der Selbständigkeit, besteht kein Anspruch auf die Krisenhilfe. Die Berechnungsgrundlagen für die Anteilsberechnung können sehr unterschiedlich sein; ob hier von Brutto-Vergleichen oder vom Umsatz oder vom Gewinn ausgegangen wird und was z.B. mit Renter*innen mit einem Zusatzeinkommen aus Freiberuflichkeit sein wird, ist beim Gesetzgeber nicht ausformuliert. Zur Klärung dieser Detailfragen für unsere Mitglieder haben wir eine Anfrage im Wirtschaftsministerium gestellt. Sobald dazu eine Rückmeldung erfolgt, bereiten wir diese für Sie auf.
  • Wird in den Antragsverfahren von „Umsatzrückgang“ gesprochen, so ist nach Auskunft der NRW Bank und der IHK der Rückgang der Aufträge / der Rechnungsstellung gemeint. D.h., wenn ein Auftrag für April abgesagt wurde, hätten Sie die Rechnung im April geschrieben und dies zählt als Umsatzrückgang – und nicht die Frage, wann Geld auf Ihrem Konto eingeht. Diese Auskunft allerdings ohne Gewähr, da hierzu keine Detailinformationen aus den verschiedenen Bundesländern vorliegen.
  • Eine hilfreiche Zusammenstellung zu den Regelungen, die zur Verwendung des Zuschusses in den Ländern erlassen wurden.
    https://www.gruenderlexikon.de/news/buchfuehrung/welche-betriebsausgaben-duerfen-von-der-corona-soforthilfe-bezahlen-werden-84233754?utm_source=onesignal&utm_medium=push&utm_campaign=corona
  • Für den Fall, dass in einem Formular nach einer „NACE-Nummer“ gefragt wird, so gilt für Supervisionen und Coaching die Nummer 70.22.0 (Unternehmensberatung)

Neue Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

  • Das  Bundesfinanzministerium hat aktuell ein Eckpunktepapier zur Ausgestaltung einer neuen Überbrückungshilfe speziell für kleine und mittelständische Unternehmen veröffentlicht.
  • Dieses Folgepaket zur ersten Corona-Soforthilfe ist ähnlich ausgestaltet, wie die Soforthilfe, weist jedoch Unterschiede im Antrags- und Nachweisweg aus.
  • Wichtig ist es, dass diese Mittel nur noch über einen differenzierten Antrag und über einen Steuerberater zu erlangen sind.
  • Derzeit wird das Eckpunktepapier des BMF auf Länderebene in Richtlinien und Verordnungen überführt.
  • Der Beginn dieses Leistungspaketes soll am 01.07.2020 starten.

Hinweise des BMF:
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Konjunkturpaket/2020-06-03-eckpunktepapier.html

Hinweise des BMWi:
Eckpunkte „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ (PDF)

Verwendung der Soforthilfe und Nachweisverfahren

  • In den Bewilligungsbescheiden wird benannt, dass später eine Abrechnung der Zuschüsse im Vergleich zu den tatsächlichen Corona-Schäden erfolgen wird und ggf. eine Rückerstattung zu viel gezahlter Zuschüsse fällig wird. Dokumentieren Sie daher alle Informationen, die Sie zu Ihrem Antrag benötigt haben, damit bei einer späteren „Spitzabrechnung“ alle Daten für Sie greifbar sind. Das genaue Verfahren der Kontrolle und Rückerstattung ist noch offen. Wir werden dazu bei Zeiten informieren.
  • Derzeit wird in Bewilligungsbescheiden benannt, dass die „Betriebskosten“ durch die Hilfe abgedeckt werden sollen. Es wird in den Bescheiden davon ausgegangen, dass laufende Kosten wie Büromiete, Leasingraten, sonstige Bürokosten darunterfallen. Die Deckung von Beiträgen zur Krankenversicherung und die Altersvorsorge ist nicht benannt. Es wurde in der Politik diskutiert, ob der Lebensunterhalt von Freiberufler*innen finanziert werden soll oder nicht; hierzu fehlt noch eine bundesweite Vereinbarung.
  • Die (IHK) Industrie- und Handelskammer wurde vom Wirtschaftsministerium mit der Klärung von Fragen zur Soforthilfe beauftragt. Auf eine Anfrage der DGSv hin wurde am 30.04.2020 bestätigt, dass die bisherigen Definitionen, wofür genau die Soforthilfe eingesetzt werden kann, noch so wie in den Bescheiden benannt (s.o.) gelten.

Abrechnungsverfahren

  • Die Ausformulierung der Abrechnungsmodalitäten ist in den Bundesländern derzeit in Arbeit. Das Land NRW hat aktuell beispielhaft eine Richtlinie zur Abrechnung der bisherigen Corona-Soforthilfen vorab veröffentlicht. Das Abstimmungsverfahren in Bund und Ländern dazu ist noch nicht abgeschlossen. Beispiel:  Abrechnungsrichtlinien NRW (PDF).
  • Auf unsere Rückfragen bei Wirtschaftsministerien wurde erklärt, dass beginnend mit dem 23. Juni 2020 die bisherigen Empfänger von Corona-Soforthilfen sukzessive eine Mail erhalten, in der die Abrechnungsmodalitäten zur Soforthilfe im Detail mitgeteilt werden. Ab diesem Moment ist die „Spitzabrechnung“ der Hilfen zu bearbeiten und es können mögliche Rücküberweisungen von Überzahlungen fällig werden.
  • 16.07.2020: Das Wirtschaftsministerium NRW hat heute mitgeteilt, dass das Abrechnungsverfahren aktuell bis auf Weiteres angehalten wurde. https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020-rueckmeldeverfahren

Liquiditätskredite

  • Ebenso wurde beschlossen, dass es die Möglichkeit gibt, in einem erleichterten Verfahren Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen zu erhalten. Vorteil dieser Universalkredite ist es, dass die Absicherung über die KFW (Kreditanstalt für Wiederaufbau, eine Förderbank) erfolgt und die Prüfung unkompliziert ist. Der Bund und die Länder übernehmen 80-90 % der Haftung für diese Kredite. Zusagen sollen innerhalb von 72 Std. erfolgen und unbürokratisch bearbeitet werden. Aktuell liegen hierzu noch keine validen Umsetzungserfahrungen vor.
  • Die Dachorganisationen, in denen die DGSv als mitgliederstärkster Verband maßgeblich mitarbeitet (Deutsche Gesellschaft für Beratung – DGfB – und der Roundtable Coaching – RTC -) haben ein Schreiben an die Wirtschafts- und Arbeitsministerien versandt, das die Abfederung der finanziellen Folgen der Corona-Krise auch für unsere Mitglieder thematisiert. Schreiben an Bundes- und Länderministerien vom 20.03.2020 (PDF). In einem erneuten Schreiben vom 03.04.2020 (PDF) wurde besonders auf die uneinheitliche Abwicklung der Corona-Soforthilfen in den unterschiedlichen Ländern hingewiesen. Auch wurde die Situation der Teilzeitselbständigen besonders in den Fokus genommen.

Ausfallhonorar – Habe ich Anspruch auf ein Ausfallhonorar?

Stand 26.10.2020

Ohne einen schriftlichen Vertrag zwischen Ihnen und Ihrem Auftraggeber bestehen keine Ansprüche auf Ausfall-Honorarzahlungen, wenn Supervisions- bzw. Coachingsitzungen u/o Seminare nicht stattgefunden haben. Ansprüche, z.B. auf Honorar bei Absagen, können nur aus den gegenseitigen, vertraglichen Vereinbarungen heraus abgeleitet werden.

Grundsätzlich können jedoch nur Ansprüche durchgesetzt werden, bei denen der Ausfall des Termines nicht durch gesetzliche Anordnungen begründet ist. D.h., Beratungstermine in Teams, die auch ansonsten miteinander arbeiten und im Kontakt sind, könnten stattfinden – mit den entsprechenden Hygienemaßnahmen. Hier würde eine vertragliche Vereinbarung zu Stornierungsmodalitäten gelten.

Seminare oder andere Veranstaltungen, die aufgrund der Verlautbarungen von Behörden aktuell nicht stattfinden dürfen, können nicht mit Berufung auf den Vertrag (teilweise) abgerechnet werden. Es bleibt die Empfehlung, mit den Kunden eine einvernehmliche Regelung zur Verlegung der Termine zu finden, soweit dies möglich ist.

Ausfallhonorare in der Corona-Krise: Herbst/Winter 2020

Wie bereits im Frühjahr mehren sich für den anstehenden Herbst/Winter 2020 die Hinweise, dass es wieder zu Absagen von vereinbarten Supervisions- und Coachingsitzungen aufgrund von Einschränkungen in der Corona-Krise kommen kann. Die Frage, ob und wie die Berechnung von Ausfallhonoraren möglich ist, gewinnt an Relevanz.

Die Vereinbarungen zu Ausfallhonoraren werden i.d.R. im Vertragswerk mit dem*der Auftraggeber*in vereinbart. Besteht eine Ausfall-Vereinbarung in Ihrem Vertrag nicht oder wollen Sie außerhalb der dort vereinbarten Fristen oder Gründe nun Ausfallhonorare in Rechnung stellen, die aufgrund von Corona-Vorschriften notwendig werden, so können diese jedoch nicht rechtssicher lediglich mit dem Hinweis auf „höhere Gewalt“ berechnet werden.

Eine Ergänzung des Vertrages, die die derzeitige Situation regelt, könnte dafür sorgen, dass Sie mit Ihrem*r Auftraggeber*in einvernehmlich eine Regelung für den Fall pandemiebedingter Ausfälle vorab abstimmen. Eine Sonder-Vereinbarung könnte z.B. wie im Formulierungsvorschlag aussehen:

Formulierungsvorschlag: Honorar-Sonderregelung in der Corona-Krise

„Nach einem gemeinsamen Abstimmungsgespräch, bei dem die wechselseitigen Interessen beider Vertragsparteien berücksichtigt wurden, vereinbaren die Parteien einvernehmlich bei Terminausfällen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie folgendes:

Sollte ein Termin aufgrund von Rechtsvorschriften, Beschlüssen, amtlichen Verfügungen aller Art, etc., die zur Eindämmung der Corona-Pandemie erlassen werden, nicht durchgeführt werden können, sind sich die Vertragsparteien darüber einig, dass der*die Auftraggeber*in XX%  des vereinbarten Honorars für den ausgefallenen Termin als Ausfallhonorar an den*die Auftragnehmer*in bezahlt.

Das gilt nicht, wenn und soweit der*die Auftragnehmer*in in der Zeit des ausgefallenen Termins anderweitig Honorar erzielen konnte. Wird der ausgefallene Termin zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt, so wird das gezahlte Ausfallhonorar zur Hälfte auf das dann zu berechnende Honorar angerechnet.“

Sollte diese Problemlage auf Ihre freiberuflichen Aktivitäten zutreffen, so ist eine solche oder ähnliche, abgestimmte Vereinbarung mit Ihrem*r Auftraggeber*in sinnvoll.

Dokumentation – Was sollte aktuell dokumentiert werden?

Stand 23.03.2020

Wir empfehlen dringend, vorsorglich das Absage-Geschehen zu dokumentieren. D.h., erstellen Sie für sich eine gut nachvollziehbare Historie, die es Ihnen ermöglicht, Ihren Schaden bei Bedarf gut nachweisen zu können. (Wer hat abgesagt? Wann wurde abgesagt? Welcher Grund? Höhe des finanziellen Ausfalls?) Absagen sollten daher mit der Angabe von Gründen schriftlich erfolgen. Ob es später dann zu einem staatlichen Zuschuss kommt oder nicht und ob diese Historie dazu genutzt wird, ist aktuell noch unbekannt.

Infizierte Teilnehmer*innen – Wie soll ich mich verhalten, wenn Teilnehmer*innen vom Corona-Virus betroffen sind?

Stand: 24.03.2020

Menschen, die sich in einem persönlichen Kontakt zu einer Person befunden haben, bei der das Virus nachgewiesen wurde, müssen sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden: https://tools.rki.de/PLZTool/. Das gilt nur für direkte Kontakte – aber nicht darüber hinaus („Kontaktpersonen von Kontaktpersonen“).

Wer ist eine Kontaktperson:
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/kontakt-erkrankte-covid-19-schutz-tipps

Sollte also in einer Supervisionssitzung eine positiv getestete Person teilnehmen oder teilgenommen haben, so ist es Ihre Aufgabe, sich beim Gesundheitsamt zu melden. Für den Fall, dass lediglich ein*e Teilnehmer*in in Kontakt mit einem positiv getesteten Menschen gekommen ist, sind Sie dazu nicht verpflichtet. Sie sollten also vereinbaren, dass für den Fall, dass ein*e Teilnehmer*in später positiv getestet wird, diese Information auch an Sie gerät, damit Sie sich dann dem o.g. Procedere unterwerfen können.

Insgesamt ist es wichtig, in Sitzungen die Abstands- und Hygieneregeln des Robert-Koch-Institutes zu beachten und keine Menschen mit Symptomen teilnehmen zu lassen.

Dokumentieren Sie in jedem Fall  die Namen der Teilnehmer*innen, die an den Supervisionssitzungen teilgenommen haben, um bei einer später möglichen Rückverfolgung von Infektionsketten auskunftsfähig zu sein.

Jobcenter – Grundsicherung für Selbständige, kann ich Unterstützung erhalten?

Stand: 30.04.2020
  • Die Kosten des Lebensunterhaltes (Ernährung, Kleidung, Hausrat etc.) können nach dem SGB II als Grundsicherungsleistungen beantragt werden. Das Jobcenter gewährt Kleinunternehmer*innen, deren Umsatz nicht mehr zum Leben ausreicht, die Möglichkeit der sog. „Aufstockung für Selbständige“, nach der die fehlenden Beträge bis zur Harz IV-Grenze gezahlt werden können.
  • Das Regelwerk zur Beantragung der Grundsicherung ist für sechs Monate (bis Ende Sept. 2020) wesentlich vereinfacht worden.
  • Die Bundesländer setzen sich derzeit im Rahmen der Wirtschaftsministerkonferenz der Länder beim Bund für die Anpassung der Bedingungen mit Blick auf die Lebenshaltungskosten ein. Ein Ergebnis ist noch nicht vorhanden; wir informieren Sie, wenn hierzu neue Entscheidungen getroffen wurden.
  • Weitere Informationen zur Grundsicherung: www.arbeitsagentur.de/corona-grundsicherung/

Kontaktsperre – Welche Supervisions- und Coachingsitzungen können stattfinden?

Stand: 13.08.2020

Einzelsitzungen können auch unter den Bedingungen der Kontaktsperre als 1 zu 1 -Setting stattfinden.

Teamsitzungen von Mitarbeiter*innen, die auch räumlich zusammen arbeiten, gelten als Arbeitssetting wie z.B. auch Dienstbesprechungen, Konferenzen u.ä. und können stattfinden; sie gelten als „Arbeit“ und nicht als „Veranstaltung“ im Sinne der Verlautbarungen der Bundesregierung. Der Grundgedanke dabei ist, dass hier nicht Menschen zusammengeführt werden, die ansonsten keinen Kontakt zueinander hätten, sondern Arbeitssitzungen / Supervisionssitzungen stattfinden, die zum normalen, professionellen Arbeitsgeschehen gehören. Da aktuell die Corona-Verordnungen auf Landesebene definiert werden und durchaus unterschiedlich sind, ist es wichtig, die jeweils geltende Verordnung hinsichtlich dieser grundsätzlichen Argumentation zu bewerten und ggf. auf dem u.g. Weg eine spezifische Klärung und Genehmigung zu erwirken.

Gruppensitzungen, in denen Menschen zusammenkommen, die im Alltag räumlich nicht miteinander arbeiten, sind hinsichtlich ihrer Durchführbarkeit nicht eindeutig. (z.B. Sitzung von Gruppen von Führungskräften oder auch Teams, die im Alltag räumlich getrennt arbeiten). Es ist in diesen Fällen unklar, wie die Aufsichtsbehörden Vorort eine solche Sitzung bewertet, da nicht allen Ordnungsbehörden klar ist, wie das Thema „Supervision und Coaching“ zu kategorisieren ist. Nach den aktuellen Erlassen der Länder könnte eine spezifische Genehmigung jedoch erreicht werden.

Ob und wann „Veranstaltungen“ o.ä. aktuell wieder erlaubt sind, wird laufend in den jeweiligen Ländern spezifisch veröffentlicht. Folgend zwei Beispiele; bitte recherchieren Sie bei Bedarf aktuell und für Ihr Bundesland.

In unklaren Rahmenbedingungen empfehlen wir zur Absicherung folgendes Vorgehen für den Fall, dass Sie eine Gruppensitzung durchführen wollen:

  1. Nehmen Sie vorab Kontakt mit Ihrer Stadtverwaltung / Ihrem Ordnungsamt auf und klären Sie telefonisch, worum es geht.
  2. Verweisen Sie dabei auf die aktuell für Ihr Land geltenden Erlässe zur Corona-Schutzverordnung.
  3. Schreiben Sie dann diese Stelle (per Mail) an und beschreiben Sie, was Sie genau anbieten wollen (Datum, Personenzahl, Größe des Raumes, Hygienemaßnahmen etc.).
  4. Bitten Sie um Genehmigung für das Angebot; zur Vereinfachung benennen Sie direkt eine ganze Terminreihe, falls dies Ihr Angebot für diese Gruppe ist.
  5. Warten Sie die Genehmigung (formlos, schriftlich, ggf. per Mail o.ä.) ab und dokumentieren Sie das Verfahren.

Muster: Antrag und Genehmigungen für Gruppensupervision (PDF)

Wie genau das einzelne Amt in Ihrer Stadtverwaltung mit der Anfrage umgehen wird, ist nicht sicher. Es gibt Erfahrungen, dass dieses Vorgehen erfolgreich ist und Sie so abgesichert ein Gruppenformat durchführen können.

Es ist nicht relevant, wo die Sitzung stattfindet – ob in den Räumen der Kunden oder in den Räumen der Supervisor*innen und Coaches. Wege zu den Sitzungen gelten als Wege zur Arbeit und sind von der Kontaktsperre nicht betroffen.

Lassen Sie sich Einwilligungserklärungen von Supervisand*innen geben, die Sie berechtigt, im Falle einer behördlichen Anordnung die Daten der Supervisand*innen an das Gesundheitsamt bzw an das Ordnungsamt weiterzuleiten. Dies kann von der Behörde im Falle einer Coronainfektion angeordnet werden. Eine Vorlage finden Sie dazu im Mitgliederbereich der DGSv unter: https://www.dgsv.de/mitgliederbereich/service/fuer-ihre-praxis/datenschutz-und-dgsvo/.

Auf dem Weg zu einer Sitzung benötigen Sie oder die Supervisand*innen / Coachees aktuell keine Bescheinigung über den Arbeitskontext des Weges. Sollten sich die Rahmenbedingungen verschärfen, so wären ggf. auch Bescheinigungen notwendig. In diesem Falle würde es nach dem aktuellen Stand der Informationen ausreichen, eine Einladung/ eine Mail/ ein Terminvereinbarung o.ä. vorzuhalten, die ggf. den Ordnungskräften vorgelegt werden kann. Sollten sich hier die Bedingungen ändern informieren wir Sie kurzfristig.

Krankengeld – Zahlt meine Krankentagegeldversicherung?

Stand: 23.03.2020

Für den Fall, dass Sie selbst erkrankt sind und eine Krankentagegeldversicherung abgeschlossen haben, können Sie zur Zahlung des Krankentagegeldes auf diese Versicherung zugehen. Es bleibt aber abzuwarten, ob die Versicherungen für den Fall der Pandemie eintreten oder in den Versicherungsbedingungen „Seuchen etc.“ ausgeschlossen haben. Zur Klärung gehen Sie bitte auf Ihre Versicherung zu.

Krankenversicherung – Kann ich meine Beiträge zur Krankenversicherung senken?

Stand: 03.04.2020

Ja, es ist sinnvoll, die Krankenversicherung um die Herabsetzung der monatlichen Krankenversicherungsbeiträge zu bitten. Das ist i.d.R. problemlos möglich. Diese Regel gilt allerdings nur für freiwillige Mitglieder in der gesetzlichen Krankenkasse, da dort Einkommensabhängig der Beitrag berechnet wird. Privat versicherte Supervisor*innen oder abhängig beschäftigte Mitarbeiter*innen haben diese Möglichkeit i.d.R. nicht.

Maskenpflicht, Hygiene- und Abstandsregelungen – Was muss sicher gestellt sein?

Stand: 11.05.2020

Mehrwertsteuersenkung – wie ist die beschlossene Mehrwertsteuersenkung zu bearbeiten?

Stand: 23.06.2020
  • Im Rahmen des Konjunkturpaketes zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung beschlossen, zeitweise die Mehrwertsteuersätze zu senken.
    – Geltungszeitraum vom 01.07.2020 – 31.12.2020
    – Mehrwertsteuer von bisher 19% auf 16% abgesenkt
    – Ermäßigter Satz von bisher 7% auf 5% abgesenkt (Der ermäßigte Satz hat i.d.R. im Zusammenhang mit den Dienstleistungen der DGSv-Mitglieder keine Bedeutung.)
  • Alle mitgeltenden Regelwerke zur Steuerbefreiung z.B. nach der Kleinunternehmerregelung oder im Zusammenhang mit Unterrichtsleistungen bleiben unverändert bestehen.
  • Leistungen, die im o.g. Geltungszeitraum erbracht werden, werden zum gesenkten Steuersatz von 16% berechnet. Ausschlaggebend ist der Zeitpunkt der Leistungserbringung; d.h., der Durchführung der Supervision oder des Coachings.
  • Der Zeitpunkt der Rechnungsstellung (Rechnungsdatum) oder der Zahlung der Rechnung auf Ihr Konto sind nicht relevant für die Höhe des Mehrwertsteuersatzes.
    – Beispiel: Supervisionssitzung vom 26.06.2020;
    Rechnungsdatum 04.07.2020 – Mehrwertsteuer 19%
    – Beispiel: Supervisionssitzung vom 04.07.2020;
    Rechnungsdatum 04.07.2020 – Mehrwertsteuer 16%
    – Beispiel: Supervisionssitzung vom 24.12.2020;
    Rechnungsdatum 05.01.2021 – Mehrwertsteuer 16%
  • Bei Verträgen, die mit Abschlagszahlungen oder Pauschalen die Dienstleistungen vergüten, ist darauf zu achten, dass die Leistungen im o.g. Zeitraum mit dem abgesenkten Steuersatz vergütet werden und ggf. eine nachträgliche Korrekturrechnung eine Überzahlung ausgleicht.
  • Rechnungen, die Sie als Freiberufler*in erhalten, werden ebenso nach dem o.g. Leistungsprinzip mit dem jeweilig geltenden Steuersatz berechnet. Sollten Sie eine falsche Rechnung erhalten, so ist es notwendig, dass Sie die Rechnung korrigieren lassen, damit das Finanzamt sie bei der Jahresabrechnung entsprechend akzeptiert.
  • Sonderfall Mieten:  Sind Sie Mieter*in von Büroflächen, so ist i.d.R. die Mehrwertsteuer Bestandteil Ihrer monatlichen Mietzahlung.  Lassen Sie bitte entweder für den o.g. Geltungszeitraum den Mietvertrag auf die neue, geringere Höhe ändern oder ergänzen sie ihn durch eine Zusatzvereinbarung mit Ihrer*Ihrem Vermieter*in.
  • Die Frage, wer von der Absenkung der Mehrwertsteuer profitieren soll, ist zwischen den Vertragsparteien zu vereinbaren. So ist denkbar, dass Sie mit dem verminderten Mehrwertsteuersatz den Vorteil an Ihren Auftraggeber weitergeben und dieser von dem um 3%-Punkte abgesenkten (Brutto-)Honorar profitiert. Denkbar ist auch, dass Sie als Freiberufler*in Ihre Nettohonorare um rd. 3%-Punkte anheben und die Kosten für den Auftragnehmer unverändert lassen; dann würde Ihnen der Vorteil des Konjunkturpaketes zufließen. Eine Regelung dazu ist in Einzelabsprachen denkbar.
  • Weitere praktische Hinweise:
    – Legen Sie für die verminderte Mehrwertsteuer in Ihrer Buchhaltung ein separates Buchungskonto an.
    – Legen Sie für die Kosten separate Konten an, die mit dem verminderten Vorsteuersatz verbundene Kosten ausweisen.
    – Berücksichtigen Sie diese Anpassungen in Ihren Umsatzsteuervoranmeldungen entsprechend.

Online-Supervision/Coaching – Wie und wo kann ich mich zu Online-Supervision/Coaching und zu Online-Portalen kundig machen?

Stand: 13.05.2020

Um Ihre Beratungsprozesse mit Hilfe eines Online-Portals fortsetzen zu können, oder auch  Online-Supervision/Coaching als neues Setting aufbauen zu können, ist es erforderlich Varianten und Angebote, die dem Beratungsanliegen entsprechen zu recherchieren. Bei der Recherche wird deutlich, dass es eine große Anzahl von Anbietern gibt, die je nach Anwendungsformat unterschiedliche Vor- und Nachteile aufweisen.

Die DGSv hat in der aktuellen Krisensituation einen unserer beratenden IT-Dienstleister, der sich fachlich versiert mit den Angeboten des Netzes auskennt, beauftragt, die wichtigsten Hinweise zu Online-Portalen zusammen zu stellen. Sie finden seine Stellungnahme hier: Web Conferencing für Supervisor*innen und Coaches von der Digitalberatung Topiclodge, Köln (PDF).

Um Sicherheitslücken zu vermeiden raten Computerexpert*innen dazu, als Gastgeber*in seine Gäste per Klick eintreten zu lassen; entsprechende Chat-Einstellungen werden in den Portalen angeboten.

Praxisnahe Literatur zur Vertiefung und weitere Information finden Sie unter Theorie-Praxis-Dialog auf den Themenseiten “Wissenschaft und Forschung”.

Hier finden Sie eine DSGVO-kompatible Muster-Einwilligungserklärung zur Online-Beratung: Einwilligungserklärung (PDF).

Bitte denken Sie daran abzuklären, ob Ihre Berufshaftpflichtversicherung auch die Arbeitsweise der Online-Beratung abdeckt und ggf. in den Vertrag aufnehmen zu lassen.

Quarantäne – Gibt es bei Quarantäne Entschädigung für Selbständige?

Stand: 26.03.2020

Wenn Selbständige unter Quarantäne gestellt werden, so können Sie Zahlungen auf Basis des Infektionsschutzgesetzes erhalten. Übernommen werden Entschädigungszahlungen in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes des Einkommens und zusätzliche Betriebsausgaben (z.B. Mieten für Praxen etc.) können in angemessener Höhe übernommen werden.

Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) § 56 werden vom Staat Schäden nur dann ersetzt, wenn es eine persönliche, amtliche Anordnung zur Unterlassung der Tätigkeit gibt. Sollte so eine Anordnung für Sie erfolgen, so würden im Grundsatz auch freiberuflich tätige Supervisor*innen und Coaches Entschädigungen erhalten

Die Anträge dazu können Selbständige im Falle einer persönlichen Quarantäneanordnung beim zuständigen Gesundheitsamt stellen. Welches Gesundheitsamt für Sie zuständig ist erfahren Sie hier: https://tools.rki.de/PLZTool/

Reisekosten – Greift meine Reiserücktrittskostenversicherung?

Stand: 23.03.2020

Häufig werden die Risiken, wie Kriegsereignisse, Unruhen, Seuchen etc. von solchen Versicherungen ausgeschlossen. Eine Klärung kann nur mit der Versicherungsgesellschaft direkt erfolgen.

Aktuell erstattet die Deutsche Bahn 100 %  der Bahntickets, wenn eine Veranstaltung aufgrund der Corona-Krise abgesagt worden ist. Informationen finden Sie unter: www.bahn.de/corona

Rentenversicherung – Kann ich meine Beiträge zur Deutschen Rentenversicherung senken?

Stand: 23.03.2020

Sind Sie als Supervisor*in freiwillig in der DRV versichert, so bestimmen Sie die Höhe Ihrer Beiträge weitestgehend selbst. Sollte es für Sie zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen wichtig sein, so nehmen Sie Kontakt mit der DRV auf und passen Sie Ihren Beitrag an.

Steuern – Kann ich meine Steuerlast absenken?

Stand: 23.03.2020

Wenn Sie durch die Corona-Krise finanzielle Einbußen haben oder befürchten müssen, so wird dies zum Rückgang Ihres Jahreseinkommens 2020 führen. Dieses Jahreseinkommen ist Basis für die i.d.R. quartalsmäßigen Abschlagzahlungen auf die Einkommenssteuer. Kontaktieren Sie Ihr Finanzamt und lassen Sie die Abschläge auf das wahrscheinliche Maß hin absenken. Am Jahresende erfolgt dann die genaue Abrechnung der tatsächlichen Steuerlast und Sie erhalten eine Rückzahlung bzw. Nachbelastung.

Stundung – Kann ich meine Einkommenssteuerzahlungen aufschieben?

Stand: 23.03.2020

Im Normalfall zieht das Finanzamt recht kurzfristig Zahlungen ein, die fällig sind. Die Verlautbarungen der Regierung gehen nun dahin, dass Aufschübe der Steuerzahlungen möglich sein sollen. Ein solcher zinsloser Aufschub kann bei einem Liquiditätsengpass helfen und würde dann später zur Zahlung fällig. Nehmen Sie dazu Kontakt mit Ihrem Finanzamt oder Ihrem Steuerberater auf.

Das Finanzamt NRW hat Antragsformulare zur Steuerstundung ins Netz gestellt. Diese sind unabhängig von einer betriebswirtschaftlichen Auswertung zu nutzen  https://www.finanzverwaltung.nrw.de/de/information/corona 

Vertrag – Kann ich mich auf meinen Vertrag berufen?

Stand: 23.03.2020

Wurde ein schriftlicher Vertrag zur Supervision und Coaching abgeschlossen, so sind hier i.d.R. die Fristen und Ausfallzahlungen vorgesehen und können entsprechend durchgesetzt werden (siehe auch unser MUSTER-Vertrag und MUSTER AGB im Mitgliederbereich unserer Website).

Seminare oder andere Veranstaltungen, die aufgrund der Verlautbarungen von Behörden aktuell nicht stattfinden dürfen, können nicht mit Berufung auf den Vertrag (teilweise) abgerechnet werden. Es bleibt die Empfehlung, mit den Kunden eine einvernehmliche Regelung zur Verlegung der Termine zu finden, soweit dies möglich ist.

https://www.tagesschau.de/inland/faq-coronavirus-vertraege-101.html

Versicherungen – Gibt es Versicherungen, die mich schützen können?

Stand: 23.03.2020

Das wirtschaftliche Risiko einer Selbständigkeit ist im Grundsatz nicht versicherbar. Brechen nun die Aufträge weg – aus welchem Grunde auch immer – werden keine Versicherungen dieses Risiko absichern.

Einzig eine abgeschlossene Betriebsunterbrechungsversicherung könnte die entgangenen Umsätze oder Kosten erstatten. Ob Ihre Versicherung dieses Risiko im Falle der Corona-Pandemie übernimmt oder ob solche Schadensfälle ausgenommen sind, klären Sie bitte mit Ihrem Versicherer direkt.

Versicherungsbeiträge – Kann ich die Beiträge zu meinen laufenden Versicherungen absenken?

Stand: 23.03.2020

Lebensversicherungen, Rentenversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen u.a. erwarten regelmäßige Beiträge von ihren Kunden. Sollte die Liquiditätslage sich anspannen, so ist es ggf. sinnvoll, mit den Versicherern über eine Stundung, Absenkung o.ä. der Beiträge zu verhandeln.

Umsatzsteuer – Kann ich meine Umsatzsteuerzahlungen aufschieben?

Stand: 23.03.2020

Die Umsatzsteuer ist eine Steuer, die erst dann fällig wird, wenn Sie sie von einem Kunden erhalten haben und Sie sind verpflichtet, diese an das Finanzamt weiterzuleiten. Bei dieser Steuer handelt es sich also lediglich um einen Betrag, der zeitweise bei Ihnen vorhanden ist und den Sie abführen müssen. Daher gehen wir aktuell – Stand 18.03.2020 – davon aus, dass Umsatzsteuerzahlungen nicht aufgeschoben werden können. Weitere Informationen liegen uns dazu bisher nicht vor.

Zuschüsse für Luftreinhaltung in Ihrer Praxis

Luftreinhaltung hat in Corona-Zeiten eine besondere Bedeutung erlangt. Viele unserer Mitglieder bieten in eigenen Praxis- oder Büroräumen Supervision und Coaching an und setzen sich mit der Frage auseinander, wie die richtige Belüftung sicherzustellen ist. Wir haben alle lernen müssen, dass „Querlüften“ und „Stoßlüften“ wichtig ist und einige Experten geben Hinweise, dass auch der Einsatz von guten Belüftungssystemen die Reinhaltung der Luft unterstützen kann.

Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie für den Fall, dass Sie für Ihre Praxis ein Belüftungssystem anschaffen wollen, Zuschüsse beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen können. Das BAFA fördert mit bis zu 40% die Anschaffung von Systemen, die mit sog. „Querschnittstechnologien“ arbeiten.

Wir haben als DGSv in dieser Frage einen direkten Kontakt zum Bundesamt aufgenommen und konnten klären, dass Supervisor*innen und Coaches (DGSv) grundsätzlich als antragsberechtigt gelten und Ihnen das Zuschussverfahren zur Verfügung steht.

Sie finden im Mitgliederbereich unserer Website hierzu entsprechende Merkblätter des BAFA.
Für weitere Fragen zur Umsetzung einer solchen Anlage wenden Sie sich bitte an eine*n Fachhändler*in und weisen Sie dort auf die Fördermöglichkeiten hin.