Juristisches Mitglied
FIS – Fortbildungsinstitut für Supervision e.V.
Das ist uns wichtig
Wir verstehen Supervision als die professionelle Reflexion beruflicher Herausforderungen und bilden als Institut seit langen Jahren Supervisoren und Supervisorinnen darin aus, psychische, soziale und institutionelle Prozesse zu verstehen und ihre Beratungsarbeit diagnostisch zu begründen.
Eine eigene supervisorische Identität…
Seit über 30 Jahren bestimmen wir damit die Qualitätsmerkmale supervisorischer Professionalisierung in der DGSv mit. Wir tun das nicht nur durch berufspolitische Vertretung, sondern vor allem durch systematische Vernetzung unserer Absolventen und Absolventinnen bei regelmäßigen Fachtagungen („FiS-Tage“), durch die Erstellung eines Newsletters, der fachliche Diskurse anregt und begleitet, durch das Angebot von Balintgruppen zur weiteren beruflichen Habitualisierung und nicht zuletzt durch Workshops, in denen wir grundlegende Fragen der Professionalisierung thematisieren.
Damit haben wir in den letzten 30 Jahren für viele Absolventen und Absolventinnen Vernetzungen und Zugehörigkeiten geschaffen, die in einer ganz eigenen supervisorischen Identität wurzeln.
Breite diagnostische Spurensuche…
In unserem Ansatz sehen wir die Person des Supervisors, der Supervisorin selbst als wesentliche Intervention in der Beratung und geben daher der persönlichen und professionellen Weiterentwicklung in unserer Ausbildung viel Raum.
Die diagnostische Spurensuche, für die wir Supervisorinnen und Supervisoren systematisch ausbilden, bezieht den Blick auf Szenisches Verstehen und damit auch auf Unbewusstes in der Kommunikation mit ein. Konflikte verstehen wir alswesentliches Element menschlichen Seins und messen deshalb dem Verstehen von Konflikten und ihrer Komplexität besondere Bedeutung bei, weil aus ihrer Bewältigung eine Kreativität erwächst, mit der Handeln kraftvolle neue Impulse erhält.
Dabei betrachten wir die Fähigkeit, Position zu beziehen und unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse zu verhandeln als eine wesentliche Kompetenz im Rahmen von Konfliktklärungen.
Unsere professionelle Analyse wird ganz wesentlich bestimmt durch einen diagnostischen Blick sowohl auf die Psychodynamik, die Gruppendynamik als auch die Organisationsdynamik von Fallsituationen in der Supervision.
Organisation und Gesellschaft im Blick…
Wir leben in dynamischen Zeiten – die Arbeitswelt verändert sich in Richtung zunehmender Digitalisierung, kulturelle Vielfalt und neue Arbeitsformen bestimmen das berufliche Alltagsleben. Daher gehört die Orientierung an organisatorischen und gleichermaßen gesellschaftlichen Entwicklungen zu unseren konzeptionellen Grundpfeilern. Wir wollen aufklären und damit zum kritischen Blick auf Veränderungen ermutigen.
Das ist unser Angebot
„Nichts ist so praktisch wie eine gute Theorie“ – dieser Satz von Kant bestimmt unser Selbstverständnis und unser Kernkonzept, das wir in drei theoretischen Grundlagen (drei Grundpfeiler) verankert sehen: der Psychoanalyse, der Organisationstheorie, der Soziologie und der Sozialpsychologie.
Unser Bemühen und unsere Lust, den Dingen auf den Grund zu gehen, erfordert immer die
Balance zu wahren zwischen rationalem und emotionalem Lernen und Verstehen, zwischen Reflektieren und Handeln, zwischen Theorie und Praxis. Wir beziehen selbstverständlich digitale Formate und deren Reflexion in unsere Arbeit ein.
Folgende Angebote sind bei uns zu finden:
Weiterbildungen
- Weiterbildung zur Supervisorin /Coach und zum Supervisor /Coach
- Balintgruppen für Supervisorinnen und Supervisorinnen
- Ausbildung zum Balintgruppenleiter, zur Balintgruppenleiterin
- Gruppendynamische Trainings
- Workshops zu verschiedenen Themen der supervisorischen Praxis, so z.B. auch zum Thema digitaler Formate in der Supervision
Fachliche und gesellschaftliche Reflexion
- Supervisionstage zu aktuellen fachlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen
- Herausgabe eines Newsletters, der ähnlich einer Fachzeitschrift aktuelle Artikel und Leseanregungen beinhaltet
Das ist unser Team
Vorstand des gemeinnützigen Vereins (AGM e.V.): Elisabeth Gast-Gittinger, Dr. Monika Maaßen und Inge Zimmer-Leinfelder (Geschäftsführerin)
FiS-Kernteam: Inge Zimmer-Leinfelder, Dr. Monika Maaßen, Pof. Dr. Bernadette Grawe, Mitarbeit Elisabeth Gast-Gittinger
Projektbezogene Zusammenarbeit:
24. SV-Ausbildung: Dr. Monika Maaßen, Inge Zimmer-Leinfelder und Meike Fabian
25. SV-Ausbildung: Dr. Monika Maaßen, Gabriele Streitbürger, Dr. Lutz Lyding
Balintgruppenleiter-Ausbildung: Inge Zimmer-Leinfelder, Prof. Dr. Bernadette Grawe, Petra Schimmel
Forschungsprojekt: Prof. Dr. Bernadette Grawe und Annalena Thies
Redaktion Newsletter: Dr. Monika Maaßen, Inge Zimmer-Leinfelder und wechselnde themenbezogene Kooperationspartnerinnen
Gruppendynamische Angebote: Dr. Monika Maaßen, Meike Fabian
Weitere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen: Dr. Georg Baumann, Michael Faßnacht, Annegret Wittenberger, Mechthild von Prondzinski, Miquel Aguado
Darum sind wir Mitglied in der DGSv
Das FiS gehört zu den Gründungsinstituten der DGSv. Wir fühlen uns den Qualitäts-Standards dieses anerkannten Fachverbandes für Supervision und Coaching verpflichtet und es ist uns wichtig, dass unsere Absolventen und Absolventinnen sich durch ihre Mitgliedschaft dort vernetzen. Wir unterstützen daher seit Beginn die Professionalisierung und berufspolitische Weiterentwicklung von Supervision durch unsere kontinuierliche Mitarbeit in verschiedenen Gremien der DGSv.