In den thematischen Netzwerken haben sich Mitglieder der DGSv mit Blick auf fachliche oder berufliche Fragen zusammengeschlossen. Diese Netzwerke sind meist überregional aktiv.
Thematische Netzwerke
- Netzwerk für selbständige Supervisor*innen
- Netzwerk Körperorientierte Beratung
- Netzwerk Diskriminierungskritische Supervision
- GSCO - Gesellschaft für Supervision, Coaching und Organisationsberatung in Kirche und Diakonie e.V.
- Netzwerk Supervision und Coaching in Nichtregierungsorganisationen (NRO)
- BerufsKompliz*innen – Feministisches Netzwerk für Supervision
- AG Organisationsinterne Supervision und organisationsinternes Coaching
- Supervision.Macht.Kritisch
- Netzwerk Supervision mit Hebammen
- Netzwerk junger Supervisor*innen (Berufseinsteiger*innen in der Beratung)
- Netzwerk Supervision und gesellschaftlicher Diskurs
Netzwerk für selbständige Supervisor*innen
Dieses Netzwerk richtet sich an Supervisor*innen, die selbständig sind oder es werden wollen. Es ist offen für ordentliche und außerordentliche Mitglieder der DGSv und bietet einen Raum für Austausch, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Wachstum.
Unsere Ziele:
- Regelmäßige Treffen (online) zu Themen wie Selbständigkeit, Unternehmertum und persönlicher Entwicklung – inspirierend, stärkend, praxisnah.
- Inhalte mit Impulsen, Best Practices und Ressourcen für den unternehmerischen Alltag.
- Kooperation & kollegiale Unterstützung, fachliche Partnerschaften oder einfach durch wertvolle kollegiale Gespräche.
Ein E-Mail-Verteiler sowie eine LinkedIn-Gruppe (nur für Mitglieder der DGSv) ermöglichen kontinuierliche Vernetzung.
Interesse?
Dann freuen wir uns auf neue Stimmen im Netzwerk!
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Netzwerk Körperorientierte Beratung
Körperorientierte Beratung versteht den Körper als Resonanzraum und Erkenntnisquelle professioneller Begleitung. Auf Grundlage des Embodiment-Ansatzes wird deutlich, dass Körper, Emotion und Kognition in Beratungsprozessen untrennbar zusammenwirken. Unser Netzwerk innerhalb der DGSv greift diese Perspektive auf und entwickelt sie fachlich weiter.
Der Impuls zur Gründung entstand im März 2025 beim Verbandsforum Spezial der DGSv. Seitdem treffen wir uns etwa alle zwei Monate online sowie einmal jährlich zu einem Präsenzwochenende. Neben theoretischen Grundlagen und Fragestellungen stehen vor allem praktische Erfahrungen im Mittelpunkt: Wir teilen, erproben und reflektieren Körperübungen wie Bodyscan, Atemarbeit sowie Tanz- und Bewegungssequenzen. Dabei profitieren wir von den unterschiedliche Erfahrungen und Professionen der Netzwerkmitglieder.
Diese Verbindung von Theorie, Praxis und Reflexion bildet die Grundlage unserer Zusammenarbeit. Wir möchten das Thema im Beratungskontext sichtbarer machen, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse einbinden und einen professionellen Reflexionsraum eröffnen. Weitere Ziele des Netzwerks sind gemeinsames und gegenseitiges Lernen, kollegialer Austausch, Vernetzung sowie Fort- und Weiterbildung im Feld körperorientierter Ansätze.
Wir laden interessierte Kolleg*innen aus der DGSv sowie darüber hinaus sehr herzlich ein, unser Netzwerk kennenzulernen und aktiv mitzuwirken. Wenn Sie Interesse an körperorientierten Ansätzen in Supervision, Coaching und Beratung haben, eigene Erfahrungen einbringen oder neue Impulse gewinnen möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.
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Netzwerk Diskriminierungskritische Supervision
Hallo liebe Interessierte,
das Netzwerk soll ein Ort für Austausch und fachliche Weiterentwicklung zu den Themen strukturelle Diskriminierung, Intersektionalität und Vielfalt/Diversity im Hinblick auf supervisorische Arbeit sein. Uns interessiert, wie diese Themen in die supervisorische Praxis hineinwirken und dort bearbeitet werden können. Im Sinne des Verbündet-Sein, möchten wir das Format Supervision so ausfüllen, dass es sich gegen jede Form struktureller Diskriminierung positioniert und Menschen Raum bietet in ihrer radikalen Verschiedenheit.
Schreibt gerne, wenn ihr in den Verteiler aufgenommen werden wollt. Darüber erfahrt ihr Netzwerktermine, Intervisionstermine und aktuelle Info’s zu relevanten Themen & Entwicklungen.
Kontakt: jan.toelle@mailbox.org
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GSCO - Gesellschaft für Supervision, Coaching und Organisationsberatung in Kirche und Diakonie e.V.
Die GSCO ist ein Zusammenschluss für Supervision, Coaching und Organisationsberatung in Kirche und Diakonie.
Die Mitglieder der GSCO engagieren sich für die Weiterentwicklung ihrer fachlichen Standards und für die kirchlichen Rahmenbedingungen ihrer Tätigkeit. Dies beinhalten die Diskussion und Verständigung über gemeinsame Ziele, Werte und fachliche Fragen.
In ihrem fachlichen und sozialen Engagement stehen sie für das Zusammenwirken in Systemen, für Möglichkeiten und Formen der Konfliktlösung und Konsensbildung. Die Mitglieder der GSCO sind in besonderer Weise sensibel für theologische Fragen und Glaubensthemen.
Die GSCO fördert Supervision, Coaching und Organisationsberatung im Bereich kirchlicher und diakonischer Handlungsfelder. Dies geschieht insbesondere durch:
- Vertretung der Belange von Supervision, Coaching und Organisationsberatung und der darin begründeten Anliegen ihrer Mitglieder gegenüber den Leitungen in Kirche und Diakonie
- Einbringen von Sachkompetenz in konzeptionellen, personellen und strukturellen Fragen, insbesondere durch die kontinuierliche Zusammenarbeit mit den zuständigen Referaten in den kirchlichen und diakonischen Arbeitsfeldern
- Dialog und fachlichen Austausch mit anderen Ansätzen von Beratung, Begleitung und Seelsorge (z.B. Gemeindeberatung, Organisationsberatung, Praxisberatung und Therapie)
- Öffentlichkeitsarbeit für Supervision, Coaching und Organisationsberatung
- Kontaktpflege zu berufsständischen Vertretungen und Aus-, Fort- und Weiterbildungsstätten von Supervision, Coaching und Organisationsberatung
- Kontaktpflege zu den Berufsverbänden in Kirche und Diakonie
- Jährliche Fachtagungen
- Kontinuierliche Weiterentwicklung fachlicher Standards
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Netzwerk Supervision und Coaching in Nichtregierungsorganisationen (NRO)
Als Netzwerk möchten wir langfristig die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen (NRO), die sich als Akteur*innen für gesellschaftliche Veränderung einsetzen, durch Supervision und Coaching unterstützen. Typische Bereiche sind dabei Umweltschutz & Klimagerechtigkeit; globale / internationale Zusammenarbeit; humanitäre Hilfe; Menschenrechte.
Unsere Ziele:
- die besondere Bedeutung der Personalfürsorge in gesellschaftspolitisch aktiven Organisationen im Sinne von „supporting the supporters“ hervorheben
- über entsprechende Lobbyarbeit wichtige Akteure wie die relevanten Dachverbände der NRO-Arbeit von der Effektivität und Effizienz qualitativ hochwertiger Supervisions- und Coachingangebote und -prozesse überzeugen
- die Sichtbarkeit von Supervisor*innen und Coaches für NRO erhöhen und für diese erreichbarer werden
- Räume und Strukturen – digital und in Präsenz – schaffen, um sich mit gleichgesinnten Supervisor*innen und Coaches zu vernetzen, voneinander zu lernen, ggfs. im Team zu wirken und sich gegenseitig zu unterstützen
- spezielle Fachthemen im Kontext der Arbeit mit politisch aktiven NRO bearbeiten
BerufsKompliz*innen – Feministisches Netzwerk für Supervision
Das Netzwerk ist ein Raum für die professionelle und persönliche Weiterentwicklung von Supervisor*innen, die feministische und intersektionale Perspektiven in ihrer Praxis vertiefen und stärken möchten.
Das Netzwerk versteht sich als gemeinschaftlicher Raum des Lernens und der kritischen Selbstreflexion. Hier werden Machtverhältnisse und patriarchale Strukturen hinterfragt, um Diversität gezielt als Ressource nutzen können, um die Qualität der Supervision zu steigern und gerechtere und diversitätssensibles Fallverstehen zu ermöglichen. In einem
dialogischen Prozess möchten wir in Kontakt kommen, um die Entwicklung professioneller Haltung zu fördern.
In Zeiten gesellschaftlicher und politischer Spannungen, in denen vulnerable Gruppen immer wieder marginalisiert werden, ist es umso wichtiger, Räume für Aufklärung, Austausch und Empowerment zu schaffen.
Dieses Netzwerk richtet sich an alle FLINTA*-Personen – also Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans* und agender Personen. BerufsKompliz*innen möchte alle Frauen* einbeziehen und richtet sich somit ausdrücklich auch an BIPoC (Black, Indigenous und People of Color) Frauen*.
Es richtet sich an Menschen, die von patriarchalen Strukturen betroffen sind und einen Raum suchen, um machtkritische und solidarische Perspektiven in ihrer professionellen Praxis zu stärken.
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Silke Mathes
AG Organisationsinterne Supervision und organisationsinternes Coaching
Seit 1994 gibt es in der DGSv eine eigene Arbeitsgruppe von organisationsinternen Supervisor*innen, die sich mit den spezifischen Merkmalen dieses Beratungsformats beschäftigt. Die Mitglieder dieser Arbeitsgruppe sind interne Supervisor*innen, Coaches in der katholischen und evangelischen Kirche, bei freien Wohlfahrtsverbänden und freien Trägern, in einer Landesbehörde, in Stadt- und Kommunalverwaltungen, in Krankenhäusern, bei der Polizei und Justiz.
Dokumente
Organisationsinterne Supervision und organisationsinternes Coaching in der Praxis
AG Organisationsinterne Supervision
Fach- und Tagungsdokumentation | DGSv
Dokumente zur Fachtagung „Interne Beratung – Perspektiven #2030“, die am 08.06.2021 stattfand
Karte zum 30 Jubiläum der AG Organisationsinterne Supervision und Coaching.
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Supervision.Macht.Kritisch
Netzwerk Macht- und Diskriminierungskritik in der Supervision
Das Netzwerk wurde 2017 von Supervisor*innen ins Leben gerufen, die sich sowohl persönlich als auch professionell intensiv mit Diskriminierung und ihren Auswirkungen beschäftigt hatten.
Anlass war unsere Beobachtung zunehmender Anfragen nach macht- und diskriminierungssensibler Supervision und mangelnde Repräsentanz entsprechender Angebote auf dem Markt.
In der macht- und diskriminierungssensiblen Supervision werden Privilegien und Machtverhältnisse berücksichtigt, Normalitätskonstrukte analysiert, diskriminierende Vorgänge und Strukturen, sowie Intersektionalität, sichtbar gemacht.
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Netzwerk
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Netzwerk Supervision mit Hebammen
Aufgabenbereiche
- Vernetzung Strukturentwicklung in den Kommunen zur Qualitätsentwicklung in der Hebammenarbeit beobachten
- Eigene Angebote für Supervision für Hebammen transparent machen und neue entwickeln
- Bisher genutzte Zugänge zu Supervision für die Berufsgruppe der Hebammen und die angehenden Hebammen transparent machen und neue erschließen
- Zusammenarbeit mit Hochschulen erschließen und ausbauen (z.B. Facharbeiten initiieren zum Themenbereich Supervision in der Hebammenarbeit, Hebammenausbildung, etc.)
- Netzwerke mit relevanten hebammenspezifischen Einrichtungen, Hochschulen und Fachverbänden aufbauen
Dokumente
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Ansprechpartner*in
Grit Grüttner
Essener Straße 3
41564 Kaarst
0163-7076307
Netzwerk junger Supervisor*innen (Berufseinsteiger*innen in der Beratung)
Die jungen Supervisor:Innen DGSv sind ein bundesweiter Zusammenschluss von Kolleg:Innen, die noch in der Ausbildung sind, diese gerade abgeschlossen haben oder in den Anfängen der Freiberuflichkeit stecken.
In digitalen Treffen einmal im Quartal tauschen wir uns zu fachlichen und strukturellen Themen rund um Supervision, Akquise, Vertragsgestaltung, Onlinepräsenz, Vernetzung, hilfreichen Methoden, der eigenen Haltung und weiteren spannenden Themen aus.
Das Netzwerk lebt vom gemeinsamen Austausch. Wer Zeit und Lust hat sich einzubringen, kann nach vorheriger Anmeldung sehr gerne dabei sein. Und wenn es zeitlich mal nicht passt, ist das auch in Ordnung. Wir freuen uns über jede interessierte Stimme.
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Ansprechpartner*in
Netzwerk Supervision und gesellschaftlicher Diskurs
Gestartet sind wir im Januar 2022 treffen uns seitdem regelmäßig zu der Frage, ob und wenn ja wie supervisorische Kompetenz im gesellschaftlichen Diskurs eine Rolle spielt, spielen kann und soll.
Ausgangspunkt war die Frage, ob sich Berater:innen, Supervisor:innen und Coaches in den Diskurs in der Öffentlichkeit einbringen können und sollen.
Vier Themen beschäftigen uns dabei (bisher) besonders:
- Den eigenen Resonanzraum verlassen und mit dem Fremden in den Austausch kommen – wie gelingt das? Mittelbar, über unsere Klient:innen erreicht die Supervision die entlegensten Ecken unserer Gesellschaft. Was machen wir daraus?
- Hat Supervision eine normative Aufgabenstellung zur Mitgestaltung gesellschaftlichen Zusammenlebens und wenn ja, mit welcher Legitimation?
- Klima- und Biodiversitätskrise: Was bedeutet es für Supervisor:innen und Coaches, das wenn wir unser berufliches Handeln unter das Primat stellen, unseren Kindern eine lebenswerte Welt zu hinterlassen. Was bedeutet es für die DGSv?
- Welche Ressourcen haben wir, um auf die Gestaltung des Miteinanders Einfluss zu nehmen. Wie können oder wollen wir den öffentlichen Raum nutzen?
Wir laden interessierte Mitglieder herzlich ein.