Veranstaltungen

Konzepte, Methoden, Sichtweisen

DGSv Kompass-Tag

Beginn: 20.09.2024, 10:00 Uhr

Ende:20.09.2024, 17:00 Uhr

hoffmanns höfe
Heinrich-Hoffmann-Str. 3
60528 Frankfurt

Zum Veranstaltungsort

Veranstaltungsdetails

Dieser Kompasstag ist ganz der Beratungspraxis gewidmet. Mitglieder der DGSv stellen Elemente aus ihrer praktischen Arbeit vor. Lassen Sie sich anregen, bringen Sie Ihre Erfahrungen ein und diskutieren Sie mit, wenn in unseren Workshops neue Aspekte auf die Beratungsarbeit thematisiert werden oder scheinbar Bekanntes in neuem Licht erscheint.

Ablauf:

09:30 Uhr Ankommen, Austausch, Snack und Kaffee/Tee
10:30 Uhr Eröffnung & Begrüßung
10:45 Uhr Vorstellung der Workshops
11:00 Uhr Workshops 1-4
13:00 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Workshop 5-8
16:00 Uhr Resümee
16:30 Uhr Ausklang
17:00 Uhr  Ende 

Flyer DGSv Kompass "Konzepte, Methoden, Sichtweisen" (PDF)

Bitte beachten Sie, dass es eine jeweilige maximale Teilnehmer*innenzahl der einzelnen Workshops gibt. Die Auswahl der Workshops erfolgt vor Ort.

Workshops am Vormittag

Workshop 1

Wie bleibe ich in meiner Kraft?
Selbstfürsorge-Tools für die supervisorische Arbeit

Dieser Workshop lebt von kreativen und lebendigen Techniken. Sie werden u. a. erleben, wie Sie durch ein körperbasiertes Bewusstsein Ihr Wohlbefinden beeinflussen können.
Sie lernen Methoden kennen, die unmittelbar im Arbeitsalltag einsetzbar sind und die eigene supervisorische Arbeit bereichern. Das Bearbeiten von Anliegen wird spürbar leichter und Supervisand*innen bleiben während der Reflexion in ihrem Ressourcenzustand.
Imaginations- und Selbstregulationstechniken, Bewegungs- und Entspannungsübungen werden vorgestellt und können ausprobiert werden.

Christina van Laak, Germanistin, Supervisorin und Coachin (DGSv), Lehrsupervisorin, Fachsupervisorin traumasensible psychosoziale Arbeit, Supervisorin für Sea-Watch
www.vanlaak-superivision.de

Workshop 2
Schreiben - Ein Stift, ein Blatt und ganz viele Möglichkeiten

Wirkweisen des Schreibens für Coaching- und Supervisionsprozesse nutzen

Schreiben ist geeignet für die Selbstreflexion und Selbstanalyse der Klient*innen , wie auch für die  professionelle Reflexion des/der Supervisor*innen in  Beratungsprozessen. Durch verschiedene Schreibtechniken können Perspektivwechsel, Gedankenerweiterungen, Fokussierung und Distanzierung angeregt, sowie Lösungen erschrieben, erdacht und erarbeitet werden.

Monika Danisch, Supervisorin, Coach und Organisationsberaterin, M.A. Kreatives & Biographisches Schreiben, M.A.

Workshop 3
"Das geht nicht zusammen?“ -  Das Wiederentdecken des Dritten als emanzipatorischer Impuls

Gesellschaftspolitische Entwicklungen, die unsere Existenz jetzt oder zukünftig bedrohen, verunsichern und verändern das kollektive Bewusstsein und die Diskurse zwischen den Menschen. Meinungsverschiedenheiten führen schneller zu gegenseitigen Verletzungen, Raum und Zeit verengen sich, Verständnis für „die andere Seite“ oder zumindest ein Verstehen von verschiedenen Positionen scheinen immer schwerer zu werden.

Dabei ist es gerade in Krisenzeiten wichtig, im Gespräch zu bleiben und gemeinschaftliche Lösungen im Umgang mit Krieg, Klimawandel oder einer Pandemie zu finden.

Aus supervisorischer Perspektive kann die dritte Position ein hilfreiches Instrument sein, um aus dem „Tunnelblick“, aus einem kategorischen „Entweder-Oder“, dyadischen Haltungen und Verstrickungen einen Weg zu finden. In Krisenzeiten gilt es, die Herstellung der triadischen Dynamik zu stärken. Was können Supervisor*innen tun, um sie wieder ins Spiel bringen oder zu halten? Welche Methoden gibt es, um konstruktive Dialoge zu schaffen und das Verbindende zu finden?

Wir laden Sie ein, in die Denkfigur einzusteigen, sie zu erweitern und mit uns gemeinsam nach Methoden und Lösungswegen zu suchen.

Jutta Heppekausen, Supervisorin (M.A., DGSv), Psychodramaleiterin (DFP), Theaterpädagogin (Akademie Remscheid), immer weiter auf der Suche nach einer Beratungspraxis, die soziales Engagement und Menschenrechtsorientierung mit Allparteilichkeit auf kreative Weise verbindet.

Ann-Marie-Kaiser, Sozialpädagogin, Systemische Therapeutin (SG /DGSF), Supervisorin (DGSv /DGSF), ist an der Bearbeitung der gesellschaftspolitischen Ebene im supervisorischen Zusammenhang interessiert www.ann-marie-kaiser.de

Workshop 4
Dynamik Facilitation – ein radikal anderer Weg in der Arbeit mit Teams

Dynamic Facilitation ist geeignet, wenn Emotionen hoch kochen, gegensätzliche Ansichten überwiegen und eine gemeinsame Problemlösung fast unmöglich scheint. 
Es ist ein Verfahren, welches einen kollektiven Denkraum entstehen lässt und den kreativen Fluss der Gruppe unterstützt.

Wenn es darum geht eine Strategie zu entwickeln oder in Situationen, wenn viel Energie im System ist, die Probleme komplex sind und Gefühle hohe Wellen schlagen, eignet sich die Methode „Dynamic Facilitation“, um eine emotional stark involvierte Gruppe trotz aufgeheizter Atmosphäre zu einem gemeinsamen Ergebnis zu führen. Dabei steuert der Moderator nicht zu etwas hin. Durchbrüche, Konvergenzen und Lösungen entstehen, weil die Gruppe ein wirklich gutes Gespräch führt und sie selbst den richtigen Weg für sich entdeckt. Spontaner Richtungswechsel und Chaos ist in diesem Verfahren erlaubt.

Kerstin Staudtmeister Dipl. Supervisorin (FH), Organisationsberaterin (FH), Coach DGSv, Dipl. Soz.Päd., Mediatorin und DF-Moderatorin

Workshops am Nachmittag

Workshop 5
Mit der Resilienzkraft nach vorne schauen und nach hinten verstehen…

„Das Wort „Resilienz“ leitet sich vom lateinischen Verb „resilire“ ab, das so viel wie zurückspringen, sich wiederaufrichten oder abprallen bedeutet.“ (Haas/Huemer/Preissegger, 2022: 24).

Resilienz ist multidimensional in uns und wirkt im mentalen, emotionalen, seelischen und körperlichen Selbst-Sein, die im inneren Wachstum und Spannung aufeinander einwirken.
Was wichtig ist, und wo der Fokus in dem aktuellen Lebensereignis liegt, hängt davon ab, was gerade stark strapaziert wird.
Inspirierend ist anzuschauen: Was kann ich selbst tun, damit ich „sein“ kann, mich „akzeptieren“ kann und zu mir stehen kann und dabei mein Leben mag?
Es geht um den eigenen aktiven Erfahrungsweg, dessen Gestaltung im Sinn ein wahres ICH als innere Ressource auszuleben und gleichzeitig das Koharenzgefühl zu stärken, um Krisen besser zu meistern.

Irina Konrad, Beratung in der Arbeitswelt (M.A.), Supervision & Coaching (DGSv), Gemeindeberatung (IPOS),  Pädagogik.


Workshop 6
Angst als Ressource in Supervision und Coaching

Der Umgang mit eigener Angst in Supervisionen ist erlernbar. Der Umgang mit der Angst der Supervisanden auch. Wenn wir uns als SupervisorInnen mit unserer eigenen Angst auseinandergesetzt haben, ist Supervision in der Regel erfolgreich. Wenn wir die Angst der Supervisanden zu unserer eigenen machen, hört gute Beratung auf oder bricht ab. Der Umgang mit eigener Angst in der Beratung ist lernbar, bearbeitbar und auflösbar – wenn wir die eigenen Zeichen der Ohnmacht, Aufregung, Sprachlosigkeit, Körperdissoziation begreifen können. Und auch nur dann kann die Angst der SupervisandInnen gut gehalten werden und die Prozesse werden an dieser angstbesetzten Stelle durchbrochen und maximal erfolgversprechend. Ein Workshop zum Umgang mit Angst als Ressource in Supervision und Coaching für

Katharina Jagemann ist psychoanalytische Supervisorin mit Praxen in Köln und Mittelsachsen. Sie ist Dozentin am Institut für analytische Supervision Düsseldorf (ASv) und supervidiert auf der Mittelachse entlang der A4 zwischen Ost- und Westdeutschland. 

maximal 15 Teilnehmer*Innen.

Workshop 7
Die Sokratische Methode – welche Möglichkeiten bietet sie für Supervision und Coaching?

Zu Beginn des Workshops wird eine Einführung in die Sokratische Methode referiert. Danach arbeiten wir mit der Sokratischen Methode zum Thema Reflexion, um abschließend die Möglichkeiten für Supervision und Coaching zu diskutieren.

Hans-Peter Griewatz
Prof. Dr., IU-Wuppertal, Supervisor (DGSv), Mitglied der Entwicklungskommission seit 2017, Sokratischer Gesprächsleiter, Mitherausgeber der „Positionen“.

Workshop 8
Die Magie der Visualisierung

Wie lassen sich spielerisch neue Perspektiven eröffnen und Ressourcen sichten? Wie hebe ich Themen ins Wort?

Veranschaulichungen geben in der Supervision die notwendige Übersicht und einen neuen Blick auf die Dinge. Situationen werden begreifbar und damit gestaltbar: Visualisierungen lassen auf zauberhafte Weise das Unsagbare buchstäblich zu Wort kommen!
Ein praxisnaher Workshop mit größeren und kleineren Coaching-Tools aus der Werkstatt von Helmut Jansen mit methodischen Anregungen zu Einstiegsrunden, Lösungsfindung, Kooperation und Veränderungsprozessen.

Dr. Helmut Jansen: Diplom-Theologe, Triathlet und Supervisor/Coach (DGSv) in Berlin. Nach über 25 Jahren Berufserfahrung in Erwachsenenbildung, Erlebnispädagogik und Organisationsberatung hat er 2020 damit begonnen, eigene Methoden und inspirierende Materialien für die Beratung zu entwickeln und zu teilen.

Zur Anmeldung

Verpflegungspauschale:
ordentliche Mitglieder 45,00 €
außerordentliche Mitglieder: 30,00 €

Anmeldeschluss:
01.09.2024

Bis zu diesem Zeitpunkt ist eine kostenlose Stornierung möglich.
Anmelde-und Stornobedingungen (PDF)

 

Veranstalter

Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. (DGSv)
Hohenstaufenring 78
50674 Köln

Anmeldung

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist Mitgliedern der DGSv vorbehalten. Wenn Sie Mitglied sind und an der Veranstaltung teilnehmen möchten, loggen Sie sich bitte ein. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten und noch kein Mitglied sind, können Sie sich über die Mitgliedschaft informieren.

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