Projektabschluss: Supervisor/innen für Guatemala
psicologos

Das im August 2011 vorgestelle Projekt zur Qualifizierung in Supervision für Fachkräfte in Guatemala konnte in diesem Sommer erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Unter Leitung von Professorin Dr. Elisabeth Rohr und von der Philipps Universität Marburg und ECAP(equipo de estudios comunitarios y acción psicosocial) getragen, wurde im Rahmen des Projektes ein Beitrag geleistet die Folgen des Bürgerkriegs zu meistern und den Wiederaufbau der sozialen Strukturen voranzutreiben. In ihrem (englischsprachigen) Abschlussartikel Challenging Empathy beschreibt Professorin Dr. Rohr ihre Erlebnisse und gibt so Einblicke in ein tief verwundetes Land und ihre Arbeit mit den Menschen vor Ort. In der guatemaltekischen Zeitschrift Psicólogos wurde die Arbeit auf spanisch veröffentlicht (Desafiando la empatía en un contexto traumatizante) und so dem dortigen Fachpublikum zugänglich gemacht,

Pressestimmen zur Studie: Arbeit und Leben in Organisationen 2011

Die auf der zurückliegenden Fachtagung an der Ev. Akademie Tutzing vorgestellte Studie Arbeit und Leben in Organisationen: Risikofaktoren für Arbeitsqualität und psychische Gesundheit hat in den Medien einige Resonanz hervorgerufen.

 

Hier eine Auswahl der Pressestimmen:

Leistungsdruck: Arbeitnehmer völlig ausgebrannt. pressetext, 5.4.2012 (PDF)

Erschöpfte Arbeitnehmer. JuraForum, 4.4.2012 (PDF)

Studie Anerkennung senkt das Burnout-Risiko. SWR, 29.3.2012 (PDF)

Mehr soziale Anerkennung senkt das Burn-out-Risiko. Financial Times Deutschland, 29.3.2012 (PDF)

Studie: Soziale Anerkennung senkt Risiko für Burnout. Frankfurter Rundschau, 27.3.2012 (PDF)

Soziale Anerkennung am Arbeitsplatz mindert Burn-out-Risiko. Ärzteblatt, 27.3.2012 (PDF)

Soziale Anerkennung am Arbeitsplatz reduziert Risiko eines Burnouts. Befragung von 900 Supervisoren belegt: Gesundheitsfürsorge tut Not. Pressemitteilung der Goethe-Universität, 27.3.2012 (PDF)

Supervision schützt Fachkräfte in der Altenpflege vor psychischen Belastungen

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. setzt in seinen jüngsten „Empfehlungen zur Fachkräftegewinnung in der Altenpflege“ auf Supervision, Coaching und kollegiale Beratung als bewährte Instrumente, psychischen Belastungen am Arbeitsplatz zu begegnen. Der Deutsche Verein betrachtet diese Formen arbeitsweltlicher Beratung als Teil einer umfassenden Handlungsstrategie zur gesundheitsfördernden Gestaltung von Strukturen, Arbeitsprozessen und zur Befähigung der Fachkräfte in diesem Feld. Im März 2012 hat der Vorstand des Deutschen Vereins diese Empfehlungen verabschiedet. Klicken zum weiterlesen »

Regelmäßige Supervision sichert Arbeitsqualität in Betreuungsbehörden

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. setzt in seinen neuen „Empfehlungen zur Stärkung des Erforderlichkeitsgrundsatzes im Betreuungsrecht am Beispiel der örtlichen Betreuungsbehörden“ weiterhin auf Supervision als erforderliche Ressource. Im Dezember 2011 hat der Vorstand des Deutschen Vereins diese Empfehlungen verabschiedet.

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Arbeitsmedizinische Empfehlung: Supervision sichert Gesundheitspotentiale im Betrieb

Eine neue Publikation des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) “Psychische Gesundheit im Betrieb. Arbeitsmedizinische Empfehlung” stellt ausgewählte Ansätze und Analyseinstrumente für den Methodenkoffer des Betriebsarztes/der Betriebsärztin zur Identifikation von psychischen Belastungen vor, empfiehlt ausgewählte Methoden und stellt betriebliche Anwendungsbeispiele vor. Supervision wird dabei ausdrücklich als wirksames Instrument der Prävention herausgestellt, das als “Verhältnisprävention” auch dazu beitragen kann, betriebliche Abläufe mit in den Blick zu nehmen und arbeitsbedingte Themen nicht in Nischen zu individualisieren. Klicken zum weiterlesen »

Das Ende eines unerklärlichen Unterschieds — Stellungnahme zur Diskussion der Begriffe Supervision und Coaching
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Beratungskund/innen, Auftraggeber/innen und auch Beratungsexpert/innen fragen nach einer griffigen Unterscheidung zwischen Supervision und Coaching. Alle bisherigen Versuche, Unterschiede zu markieren, haben kaum zu Gewinn geführt. Eine Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Supervision e.V. (DGSv) betont die Gemeinsamkeiten: Menschen und Organisationen/Unternehmen auf ihrem herausfordernden Entwicklungsweg durch Reflexion zu unterstützen ist übergeordnetes Ziel.

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Positionspapier “Zur Humanisierung des Schullebens. Supervision in der Lehrer(aus)bildung”

Im Mai 2011 haben über 50 in der Lehrerbildung tätige Vertreterinnen und Vertreter von Ministerien, Landesinstituten, Bildungsinstituten, Studienseminaren und Universitäten aus acht Bundesländern über den Nutzen reflexiver Beratung für die Lehrerausbildung diskutiert und Vorschläge für Anforderungen an qualifizierte Praxisbegleitung in der Lehrerausbildung auf den Weg gebracht.

Nach intensiver Beratung im Nachgang zu dieser Tagung wurde nun ein eigenes Positionspapier von den Teilnehmer/innen verabschiedet, dass den Verantwortlichen in der Lehrerausbildung zur Implementierung von Supervision und entsprechend qualifiziertem Coaching zur weiteren Verwendung empfohlen wird. Klicken zum weiterlesen »

Studie: Supervision und Coaching auf dem Beratungsmarkt
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Es ist auffällig, dass das systematische, mit wissenschaftlichen Verfahren gewonnene Wissen zu einem Beratungsmarkt von Supervision und Coaching bisher nur eingeschränkt vorhanden ist. Insbesondere aus der Perspektive der Nachfrageseite besteht erheblicher Bedarf, solches Wissen zu generieren. Mit der vorliegenden explorativen Marktstudie legt die Deutsche Gesellschaft für Supervision e.V. (DGSv) einen Beitrag vor, um diese Forschungs- und Wissenslücke zu verkleinern. Die Ergebnisse einer systematischen Befragung von 1.410 Organisationen und Unternehmen in Berlin stellen wichtiges Material für die Entwicklung beratender Professionen, ihrer Konzepte und ihrer Angebote dar. Ziele, Anlässe, Themen, Erfolge, Budgets – zu diesen und anderen Bereichen geben die Befragten Auskunft und liefern so Diskussionsstoff für Praktiker/innen wie für Forscher/innen.

Der Band ist erhältlich bei Vandenhoeck & Ruprecht: “Supervision und Coaching auf dem Beratungsmarkt”

Projekt: Supervisor/innen für Guatemala
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Die DGSv fördert ein vom Evangelischen Entwicklungsdienst, der Philipps Universität Marburg und ECAP (equipo de estudios comunitarios y acción psicosocial) getragenes Projekt zur Qualifizierung in Supervision für Fachkräfte in Guatemala und unterstützt damit eine wichtige Initiative zur Demokratisierung des Landes nach dem Ende des dortigen Bürgerkrieges. Lesen Sie die Projektskizze und einen Fachartikel von Professorin Dr. Elisabeth Rohr.

Forschungsprojekt zur Professionalisierung im Coaching

Die Deutsche Gesellschaft für Supervision e.V. (DGSv) fördert das Forschungsprojekt „Zur sozialen Konstruktion neuer professioneller Zuständigkeiten. Eine professionssoziologische Untersuchung des Zuständigkeitsanspruchs des Coachs“. Die Projektleitung liegt bei Frau Dr. Beate Fietze am Klicken zum weiterlesen »